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Die jährliche Steuererklärung bereitet vielen Menschen Kopfzerbrechen. Oft wird diese Aufgabe lange vor sich her geschoben oder, falls die Abgabe nicht verpflichtend ist, sogar ganz darauf verzichtet. Falls du im vergangenen Jahr Steuern gezahlt hast, solltest du diese Chance auf mehrere hundert Euro Rückzahlung aber auf jeden Fall nutzen!

Wir zeigen dir, wie du deine Steuererklärung fehlerfrei und ohne großen Zeitaufwand erledigen kannst

 

Lohnt sich die Abgabe einer Steuererklärung für mich?

Für viele ist die Abgabe der Einkommenssteuererklärung aus Sicht des Finanzamts nicht verpflichtend. Es lohnt sich jedoch fast immer! Im Schnitt bekommen Arbeitnehmer in Deutschland einen Ausgleich von über 900 € erstattet. Selbst wenn du im vergangenen Jahr nur zeitweise gearbeitet hast oder noch studierst und hohe Aufwendungen hattest, lohnt sich die Abgabe. Falls du z.B. Arbeitslosen-, Kranken- oder Elterngeld bezogen hast, bist du sogar dazu verpflichtet.

 

 

Welche Fristen muss ich einhalten?

Ab 2019 endet die reguläre Abgabefrist für Privatpersonen nicht mehr wie bisher zum 31. Mai, sondern erst am 31. Juli. Wer bisher versäumt hat, seine freiwillige Steuererklärung zu erstellen, kann diese noch nachträglich für die letzten vier Jahre einreichen. Dabei kann eine ansehnliche Summe herausspringen. Doch auch wenn du evtl. noch Zeit hast, deine Steuererklärung zu erstellen, solltest du sie direkt in Angriff nehmen. Dann hast du den Kopf wieder frei und kommst schneller an dein Geld.

 

Mit der richtigen Vorbereitung sparst du Zeit und Nerven

Wer alle relevanten Infos und Unterlagen zur Hand hat, tut sich beim Aufüllen der Steuerunterlagen deutlich leichter. Vorallem gewinnst du dadurch einen guten Überblick, was deine steuerrelevanten Einnahmen und Ausgaben betrifft. Das hilft dir, einzelne Positionen an der richtigen Stelle im Erfassungsbogen einzutragen, und die teilweise sehr ähnlichen Themen nicht zu verwechseln. Dies hätte nämlich zur Folge, dass deine falschen Eintragungen ersatzlos gestrichen werden und nicht mit einberechnet werden.

Suche dir daher zunächst alle Unterlagen zusammen und ordne sie thematisch. Falls du im letzten Jahr bereits eine Steuererklärung abgegeben hast, nehme auch deinen letzten Steuerbescheid hinzu. Weitere wichtige Nachweise und Unterlagen sind z.B. deine Lohnsteuerjahresnachweise, Mitteilungen der Arbeitsagentur oder Krankenkasse zu bezogenen Leistungen, deine Bankverbindungsdaten, Belege zu deinen privaten Versicherungen und ggf. Nachweise über Behinderungen. Je nach Höhe der Ausgaben können auch Nachweise über Arztkosten und medizinische Hilfsmittel relevant sein, ebenso die entstandenen Pflege- und Betreuungskosten für Angehörige. Falls du Dienstleistungen von z.B. Handwerkern innerhalb deines Zuhause in Anspruch genommen hast, kannst du diese als “Haushaltsnahe Dienstleistungen” absetzen. Das solltest du allerdings nur tun, wenn dafür auch eine offizielle Rechnung existiert.

 

Unser Tipp: lege dir einen Ordner an, in dem du diese Dokumente kategorisierst und neue Belege ab sofort immer direkt einordnest. Dann hast du in Zukunft immer alles zur Hand, und sparst dir viel Arbeit!

Zu den sogenannten Werbungskosten gehören z.B. deine Ausgaben für Fortbildung, Fachliteratur, Arbeitskleidung, dienstliche Reisen und Bewerbungen. Ausserdem kannst du deine Fahrten zur Arbeitsstelle geltend machen, was vorallem bei weiten Arbeitswegen oft sehr lohnenswert ist. Dazu musst du jedoch genau angeben, an wievielen Tagen im Jahr du mit jeweils welchem Beförderungsmittel unterwegs warst. Notiere dir am besten vorab, wie oft du aufgrund von Krankheit und Urlaub deinen Arbeitsplatz nicht aufgesucht hast. Über Google Maps erfährst du die genaue Entfernung zwischen Zuhause und Arbeitsplatz.

Wenn du all diese Dokumente und Infos zusammengesucht hast, bist du schon einen riesigen Schritt in Richtung Steuererklärung vorangekommen. Welche Belege du in deinem Fall möglicherweise sonst noch brauchst, bemerkst du spätestens beim Durchlesen und Ausfüllen der Steuererfassungsbögen.

Ausfüllen der Steuererklärung – machs dir leicht

Nun kannst du entspannt loslegen und alle relevanten Fragen der Erfassungsbögen ausfüllen. Wichtig ist, dass du die Erläuterungen zu den einzelnen Zeilen genau durchliest, um Fehleintragungen zu vermeiden. Wie gesagt, kann dich das viel Geld kosten. Du solltest auch genau prüfen, welche Anlagen in deinem Fall ausgefüllt werden müssen. Da viele Angaben für Laien missverständlich sind, und man in dem Papierdschungel schnell die Übersicht verliert, tust du dir einen großen Gefallen damit, auf eine Software zur Steuererfassung zurückzugreifen. Gute Programme führen dich Schritt für Schritt durch die einzelnen Fragen und geben Hilfeleistung beim korrekten Ausfüllen. Dazu musst du mittlerweile nicht einmal ein entsprechendes Programm kaufen und aufwändig installieren. Namhafte Hersteller von Steuersoftware stellen diese Funktion direkt online zur Verfügung.  Besonders empfehlenswert ist hierbei z.B. das Angebot von SmartSteuer*. Es stellt dir konkrete Fragen, die einfach zu beantworten sind, und trägt diese dann entsprechend in deine Steuererklärung ein. Komplizierte Sachlagen werden detailliert abgefragt und berücksichtigt. Das entlastet dich von ewigen Grübeleien und Berechnungen. Schon während der Bearbeitung wird dir die Höhe deiner Rückerstattungen angezeigt, sodass du genau weißt, wieviel Geld du für die jeweiligen Positionen zurück bekommst. 

Besonders angenehm: du kannst das Programm direkt kostenfrei nutzen und testen. Erst wenn du zufrieden bist und deine fertige Steuererklärung über smartsteuer an das Finanzamt senden möchtest, entsteht eine einmalige Gebühr von ca. 25 €. Smartsteuer* ist zudem TÜV-Geprüft und nutzt eine verschlüsselte SSL-Datenübertragung..

Mit den oben erwähnten Tipps ist deine Einkommenssteuererklärung schnell und einfach erledigt. Gib dir einen Ruck, ziehe es durch und freue dich schon bald über mehr Geld auf deinem Konto!

 




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